Liederabend

Sonntag - 11. November - 19:00

Geschichten und Lieder von und über Zarah Leander

Zarah Leander „Fenster meines Lebens“
Das ist der Name von Zarah Leanders letzter Schallplatte, die sie Ende der 70er aufnahm, und die nach ihrem Tod, 1981, veröffentlicht wurde. Der Text ursprünglich ein russisches Volkslied - „Der rote Sarafan“ - zieht eine positive Lebensbilanz: „…dass mein Leben nicht vergebens war!“ 1929 begann ihre Künstlerlaufbahn in Stockholm mit den Worten: „Wollt Ihr einen Star sehen, seht auf mich!“
Sie meisterte drei Karrieren: 1. Operettenstar, 2.Ufa-Diva, 3. Chansonsängerin. Ihr Timbre, ihre volle, tiefe Kontra-Alt-Stimme, fast ein Bariton, und das besonders rollende „R“ machten sie einmalig, unverkennbar und berühmt. Ihre Filme sagen uns heute nicht mehr viel, aber Zarah Leanders Lieder in diesen Filmen bewegen unser Gemüt. Sie sang für jeden Menschen etwas, von „Ave Maria“ über Spottlieder, Schlager, Liebeslieder bis zu Liedern über Verzweiflung und Angst: „Mich hat die Welt kalt gestellt“. Was ich bewundere ist ihre Größe und Alterslosigkeit. Ich habe beim Hören ihrer Schallplatten das Gefühl, sie sagen Jungen und Alten etwas; sie erzählen von Sehnsucht, Einsamkeit und neuer Kraft.

Eintritt frei.

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