Vortrag

Sonntag - 28. Oktober - 19:00

Auspowern und empowern? Zur Gestaltung queerer Sporträume


Sport ist ein Feld, welches von binärem Cis-Sexismus und weitere Körpernormen stark geprägt und für viele mit negativen Schulsport-Erfahrungen verknüpft ist. Gleichzeitig dient Sport auch als Frust-Ventil, als Weg zu Sozialkontakten und um Selbstvertrauen und ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper zu stärken. Für viele LGBTIQ*-Personen ist Sport daher auch eine wichtige persönliche Ressource.
Anhand von Beobachtungen und Interviews in queeren Fitness-Sportgruppen und eigenen langjährigen Erfahrungen im konventionellen und queeren Sportbetrieb, beschäftigt sich der Vortrag damit, wie Sporträume gestaltet werden, die "Safer Spaces" für LGBTIQ* sein wollen und welche Fragen und Widersprüche aus diesem Anspruch in der Praxis entstehen. Wie kann mit der inhärenten Körper-Normativität im Sport umgegangen werden? Wie werden Umkleiden organisiert? Welche Rolle spielen Wettbewerb und Leistungsorientierung? Und wer darf eigentlich (nicht) mitmachen?

Cora Schmechel schreibt gerade eine Doktorarbeit über das Verhältnis zu Körpernormen in queeren und feministischen Sportgruppen und war lange Boxtrainerin in ebensolchen.

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